HVV auf den Spuren des „weißen Goldes“. . .

DER HEIMAT- UND VERKEHRSVEREIN besuchte am 15. September 2012 die Keramikstadt Höhr-Grenzhausen im KANNENBÄCKERLAND. Dass sich in dieser Region fast alles um KERAMIK dreht, kommt nicht von ungefähr. Denn schließlich ist hier das mengenmäßig reinste und hochwertigste Tonvorkommen Europas zu finden. Insider sprechen gar vom „weißen Gold“aus dem Westerwald.

 

Auf dem Programm stand der Besuch der Töpferei Girmscheid.

Seit über 125 Jahren fertigt die Traditionstöpferei salzglasiertes Grau-Blaues Steinzeug. Hoch interessant war die Führung durch die Werkstätte mit sehr guten fachkundigen Erklärungen durch Keramikmeister Ermert.

 

Eine spezielle Fertigung lässt die Stücke durch einen Brand im offenen Feuer bei über 1.200 Grad Hitze und durch Zugabe von reinem Kochsalz zu hochwertigen Uni-katen werden.

 

Meister Ermert setzt sich selber an die Töpferscheibe und im Handumdrehen ist die Schale oder der Krug exakt geformt.  

Nach Trocknung der Tonstücke erfolgt mit spezieller Farbe und

freier Hand die dekorative Bemalung. Erst nach dem Einbrennen erhält die Farbe den tiefblauen Glanz.

 

Der gemütliche Abschluss mit einem gemeinsamen Abendessen fand im historischen Landhotel Studentenmühle, im idyllischen

Eisenbachtal, statt. - Erfreulich war wieder die hohe Beteiligung der Mitglieder und Freunde am Ausflug des HVV. Mit 50 Teil-

nehmern war der Bus voll ausgefüllt! 

 

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