Der HVV-Ausflug führte in diesem Jahr nach Idar-Oberstein. Ein prächtiger Spätsommertag begleitete die Ausflügler auf ihrer Tour. Der Bus war mit 50 Teilnehmern bis  auf den letzten Platz gefüllt. So hatte der 1.Vorsitzende Klaus-Peter Wolf auch allen Grund bei der Begrüßungsansprache seiner Freude über die hohe Beteiligung Ausdruck zu geben.

 

Die Fahrt hätte angenehmer verlaufen können. Leider gab es im Bus Störungen mit der Klimaanlage und es entwickelten sich fast unerträgliche Temperaturen während der Fahrt. Nach 1,5 Std. Fahrzeit waren die Teilnehmer froh, den Bus verlassen zu dürfen, um frische Obersteiner Luft einzuatmen. Da kam die Kaffee-Pause gerade zur rechten Zeit. Im Rund des schönen, belebten Marktplatzes fanden alle ihr Plätzchen unter schattigen Bäumen im Freien, in einem Café oder Eissalon.

Bei angeregter Unterhaltung, in lockerer Gesprächsrunde, fühlten sich hier alle wohl.   

 

Das Nachmittagsprogramm durften sich die Ausflügler selber gestalten. Die Damen zog es recht schnell in die „schmuckreiche“ Fußgängerzone. Zahllose, prächtig mit Edelsteinen ausgestattete Schmuckgeschäfte übten auf die Besucher eine magische  Anziehungskraft aus! – Da konnte man natürlich nicht widerstehen. Es kam schnell Kauflust auf . . .

 

Eine Gruppe von etwa 20 Personen besuchte das Museum Idar-Oberstein, das alles bietet was die Stadt berühmt gemacht hat. Das Auge entdeckt eine bundesweit bekannte Mineraliensammlung sowie die Handwerkskunst einheimischer Graveure, Gold- und Silberschmiede. In schönsten Kristallsaal Deutschlands sind die größten Überseemineralien aus vielen europäischen Ländern zu bewundern. Auch wurde von einigen Ausflüglern die „Edelstein-Erlebniswelt“ besucht. Sie bietet die einmalige Chance, die geheimnisvolle Welt der Edelsteine kennen zu lernen.

 

Nicht zu vergessen ist das Wahrzeichen der Stadt, nämlich die hell strahlende Felsenkirche, in 60 Meter Höhe. Wie in Stein gemeißelt fügt sie sich in die schroffe Felswand ein. Einige sportliche HVV-ler schafften es, die 230 Stufen zu überwinden, um das berühmte Bauwerk näher zu betrachten.

 

Um 18 Uhr traf man sich zum gemütlichen Ausklang im Restaurant „Badischer Hof “.  Als Abendessen hatte die Mehrzahl der Gäste den „Original Idar-Obersteiner Spießbraten“ ausgewählt, wobei man zuschauen konnte, wie der Schwenkbraten zünftig am offenen Kamin zubereitet wird.

 

Zum Schluss seien aber auch Kritikpunkte angesprochen:  Einmal war es die defekte Klimaanlage im Bus und dem Busfahrer fehlten die nötigen Ortskenntnisse, fand keinen in Lokalnähe gelegenen Parkplatz vor der Heimfahrt !  -  Auch hätte Der Abschluss im  Abendlokal etwas harmonischer verlaufen können…  Wir, die Verantwortlichen vom HVV-Vorstand, haben aber für Kritik stets ein offenes Ohr und wollen aus Fehlern lernen, wie man es nächstes Mal besser machen  -  U. Krause (Sept. 2011)

 

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