Seniorennachmittag  am  4. Dezember 2016

 

Der Heimat- und Verkehrsverein (HVV) hatte am 2. Advent alle Breckenheimer Mitbürger, die das   65. Lebensjahr erreicht hatten, zum  45. Seniorennachmittag eingeladen. Der Vorsitzende Kl.-Peter Wolf freute sich über das zahlreiche Erscheinen von 115 Gästen.  Sein erster Willkommensgruß ging an die „Ehrengäste“: Bürgermeister Arno Goßmann, Ortsvorsteher Bernd Scharf, Nadine Helbig (Leiterin der Ortsverwaltung), Pfarrer Fippinger  (evang. Kirche Breckenheim), Erich Herbst von der Pfarrei Christ- König,  Nordenstadt), Hannelore Becht und Armin Spitz, (beide stellvertr. Vorsitzende) vom Seniorenbeirat Wiesbaden.

Kl.-Peter Wolf bedankte sich bei den Sponsoren (Hessisches Ministerium für Umwelt und NASPA) für die großzügigen Geldspenden, denn dadurch wird ein solcher Nachmittag erst möglich gemacht. Auch seinem Vorstandsteam und den Helferinnen und Helfern sprach der Vorsitzende Lob und Dank aus für die geleisteten Arbeitsstunden in diesem Jahr. Bei Michael Grabherr bedankte er sich für die musikalische Begleitung am Klavier.

Bernd Scharf bedankte sich für die Einladung und für die Organisation dieses vorweihnachtlichen Nachmittags. Er sprach die Themen Kriege, Gewalt und Flüchtlinge an und, dass Veranstaltungen wie diese uns alle zusammenbringen und so langsam in die gewünschte Weihnachtsstimmung versetzen.

 

Nach einer herzlichen Begrüßung las Nadine Helbig eine Kurzgeschichte vor, die von einem Gespräch  zwischen Opa und Enkel in der „Weihnachtszeit“ handelte. Frau Helbig wünschte allen Anwesenden eine schöne Adventszeit und  friedliche Weihnachten.

Zu einem Kurzbesuch  beim HVV war Bürgermeister Goßmann  nach Breckenheim gekommen. In seiner kurzen Ansprache bemerkte er, dass er immer wieder gerne nach Breckenheim komme, weil hier noch das gelebt wird, was man weitergeben könne. Er freue sich, dass dies eine so gut besuchte Veranstaltung sei und will auch weiterhin versuchen, aus Wiesbaden eine soziale Stadt zu machen. Goßmann überbrachte nicht nur die Grüße von Oberbürgermeister Sven Gerich, sondern auch  den „obligatorischen Umschlag“.

Es folgte ein kleines Rahmenprogramm: Zunächst traten Maia (7 Jahre) und Elena (9 J.) Zenker (vom Sing- und Flötenkreis der evang. Kirche), den Ingrid Ujj-Conrath leitet, ans Mikrofon und brachten die Lieder „Let It Snow“ und „Rudolph The Red Noase Rendeer“ (in einwandfreiem Englisch) zu Gehör. Zusammen mit Josefine Hartmann (12 J.) sangen sie danach noch „In der Weihnachtsbäckerei“ und „Lasst uns froh und munter sein“, am Klavier begleitete sie Daniel Schmidt (16 J.).

Hannelore Becht richtete ihr Wort an die Ehrengäste und an die Breckenheimer Senioren. Sie sprach von Höhen und Tiefen des vergangenen Jahres, dem Elend der Flüchtlinge und der großen Welle der Hilfsbereitschaft. Als letzter Redner definierte Pfarrer Fippinger den Begriff „Heimat“ indem er erklärte, dass nicht allein der Ort der Kindheit als die Heimat anzusehen ist, sondern der Begriff den ganzen Menschen ergreift.  Zu Hause zu sein und mit der Familie Weihnachten zu feiern gehört genauso zusammen wie Gottesdienst und Tannenbaum.

Mit einem lustigen Reim (siehe der Heiland ist heute geboren, ja was hat er denn für große Ohren?) trug Hannelore Fischer zum Schluss noch etwas zur Unterhaltung bei. - RS

Bildunterschrift (Gruppenfoto)

Von links:  E. Herbst, H. Bohrmann, N. Helbig, Pfr. Fippinger, Bürgermeister Goßmann, U. Krause,

B. Scharf, Kl.-P. Wolf