Die erste urkundliche Erwähnung Breckenheims findet sich in einer Schenkung vom 1. Mai 950 von König Otto I. an den Grafen Gerung (Land im Königssundrandgau (Königssondergau) in Breckenheim, Wallau und Nordenstadt). Der Fund eines fränkischen Gräberfeldes aus dem 6. Jahrhundert bei Nordenstadt lässt auf eine fränkische Besiedlung in dieser Zeit auch hier in Breckenheim schließen. Nach Ausführungen von Dr. phil. Hensche (Heimatbuch „Der ehemalige Landkreis Wiesbaden“) wäre es denkbar, dass diese Ansiedlung auf Grund ihres Sippenführers „Brecko“ seinen Namen erhielt. „Heim“ deutet wohl auf eine größere Ansiedlung hin (6. bis 9. Jahr-hundert).

 

Im 12. Jahrhundert war die Herrschaft Eppstein Eigentümer des Ortes Breckenheim.

 

Laut einer Sage soll in Breckenheim eine Bierbrauerei betrieben worden sein. Am 15. Mai 1251 schenkte der Erzbischof von Mainz dem Domstift zu Mainz Güter in Breckenheim und Erbenheim. Ein Müller Namens Engilbertus findet in der Schenkungsurkunde Erwähnung.

 

Erste Erwähnung der Breckenheimer Kirche zwischen 1280 und 1285 unter der Mutterkirche Wallau. 1310 Errichtung einer eigenen Pfarrei in Breckenheim. Der Pfarrer wurde vom Kloster Bleidenstadt gestellt.

 

Im Jahr 1492 wurden Teilgebieten der Herrschaft Eppstein, darunter auch das Dorf Breckenheim, für 64.000 Gulden von Gottfried X. an den Landgrafen Wilhelm III. verkauft.

 

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Dorfes inklusive Kirche, Pfarr- und Schulhaus schwer verwüstet.

1718 bis 1724 Erbauung des alten Schulhauses sowie der Kirche in ihrer heutigen Form. Das heute durch Abriss nicht mehr vorhandene alte Schulhaus diente später bis 1966 als Rathaus.